Im Laufe der universitären Ausbildung treten Sie innerhalb von drei Modulen mit der Praxis – der Schule – in Kontakt:
a) in der Praxisorientierten Einführung (PE) während des Bachelor-Studiums
b) im Integrierten Schulpraktikum (ISP) während des Bachelor-Studiums
c) im Kernpraktikum (KP) während des Master-Studiums.
Es wird Ihnen empfohlen, über die Praxisphasen des Bachelor- und Master-Studiums hinweg Erfahrungen in zumindest zwei Schulformen zu machen.
a) Praxisbezogene Einführung (PE):
Die PE beginnt im 1. BA-Semester im Rahmen des Moduls „Grundlagen der Erziehungswissenschaft“ und endet im 2. BA-Semester mit der Nachbereitung.
Ziel der PE ist es Studienanfängerinnen und Studienanfänger bei der Entwicklung von Fragestellungen zu unterstützen, die als Anknüpfungspunkte für einen „roten Faden“ durch das Studium dienen können. Die Studierenden erhalten dabei die Chance, ihr bisheriges Wissen über Schule aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Der Praxisbezug besteht nicht in einer Einübung pädagogischer Berufstätigkeit, sondern vielmehr darin, eigene Erfahrungen und Beobachtungen in einem pädagogischen Praxisfeld so mit ausgewählten erziehungswissenschaftlichen Theorien in Beziehung zu bringen, dass daraus ein fruchtbares Spannungsverhältnis im Blick auf das weitere Studium entstehen kann.
Die PE wird grundsätzlich in Kooperation mit und in der Schule durchgeführt. In der Regel werden mindestens zwei Sitzungen für Schul- und Unterrichtshospitationen genutzt, in denen die Studierenden einen ganzen Tag lang eine Lehrperson im Unterricht und im sonstigen Schulalltag begleiten.
b) Integriertes Schulpraktikum (ISP):
Das ISP-Modul findet im 5. Semester des BA-Studiums statt. Es wird gemeinsam für Studierende der Lehrämter der allgemeinbildenden Schulen und Sonderschulen durchgeführt.
Dieses Praktikumsformat umfasst ein vorbereitendes Seminar (im WiSe), ein vierwöchiges Praktikum (vor den Schul-Märzferien) mit bis zu 10 Stunden eigenen Unterrichts und ein nachbereitendes Seminar (i. d. R. im April/Mai).
Das ISP ist kurz vor der letztendlichen Entscheidung der Studierenden für die weitere Verfolgung des Berufsziels „Lehrer“ durch Aufnahme eines lehramtsbezogenen Masterstudiengangs platziert und bietet daher auch Gelegenheit, den Berufswunsch zu festigen oder gegebenenfalls zu korrigieren. Im Konzept dieses Moduls ist daher die intensive Auseinandersetzung mit der persönlichen Berufseignung institutionell verankert worden. In die Modulbeschreibung wurde als neues Element zur Eignungsreflexion ein verbindliches Auswertungsgespräch auf der Grundlage einer Selbst- und Fremdeinschätzung aufgenommen. Dieses Beratungsgespräch wird von qualifizierten schulischen Mentorinnen und Mentoren mit den Studierenden geführt.
Link zur Selbsteinschätzung “Fit für den Lehrerberuf” (www.dbb.de) [Die im Seminar genutzte Version ist eine spezielle Weiterentwicklung für die Eignungsreflexion im Rahmen des Praktikums]
c) Kernpraktikum (KP):
Informationen zum Kernpraktikum finden Sie hier.
Stand: November 2010






