Sozietäten sind institutionenübergreifende Arbeitsgruppen, in denen inhaltliche Themen zwischen den Phasen der Lehrerbildung abgestimmt werden. Sie sind keine Entscheidungsgremien, da die inhaltliche Ausgestaltung der Ausbildung von den Fakultäten der beteiligten Hochschulen einerseits und vom Landesinstitut für Lehrerbildung, Abteilung Ausbildung, andererseits eigenständig verantwortet wird. Sozietäten wurden nach
Ausbildungs- und Prüfungsfächern,
Fachgruppen / Lernbereichen / Berufsfeldgruppen,
übergreifenden Themen
gebildet - und zwar schulform- und schulstufenübergreifend. Über die Einrichtung der insgesamt 28 Sozietäten hatte die Projektgruppe Lehrerbildung entschieden. Die Festlegung der Mitgliedschaft erfolgt in den einzelnen Institutionen der Lehrerbildung. Mitglieder einer Sozietät sind Vertreterinnen und Vertreter aller an der Lehrerbildung beteiligten Institutionen. Die inhaltliche Arbeit der Sozietäten wurde zunächst auf das Thema Kerncurriculum fokussiert, im Rahmen der Umstellung der Lehramtsausbildung auf Bachelor- und Master-Studiengänge sind die Sozietäten dann mit den Studiengangsmodellen sowie den inhaltlichen Anforderungen an die neuen Studiengänge befasst. Die Sozitäten sollen auch weiterhin den inhaltlichen Dialog über Wege, Ziele und Ergebnisse der Reform der Lehrerausbildung begleiten.
Stand: Juli 2010





